Die erstaunliche und wahre Geschichte der
Original Wiener Süßholz-Schrammeln

Musiker*innen

Andrea Frankenstein - 1. Violine

Franz Schmidek - 2. Violine

Wolfgang Straka - Kontragitarre

Michael Frankenstein - Picksüßes Hölzl

In den wenigen Jahren von 1884 bis 1891 erlangten die Brüder Johann und Josef Schrammel, beide ausgezeichnete Geiger, im Quartett mit dem Gitarristen Anton Strohmayer und dem Klarinettisten Georg Dänzer mit ihrer verfeinerten Form der Wiener Volksmusik Weltruhm.


Im Jahre 2019 bekam der Klarinettist Michael Frankenstein von seinem Schwiegervater, einem bedeutenden zeitgenössischen Komponisten, eine G-Klarinette, das sogenannte „picksüße Hölzl“ geschenkt. Da in den letzten 150 Jahren für dieses schwer zu bändigende Instrument keine andere Anwendung bekannt ist, als eben in der Schrammelmusik, hatte er keine bessere Idee, als ein Quartett nach jenem berühmten Vorbild zu gründen.

Nach kurzem Nachdenken fiel ihm ein, dass seine Angetraute Andrea ja ausgebildete Konzertgeigerin ist, welche naturgemäß gerne bereit war, den Part der 1. Geige zu übernehmen. Aufgrund der hervorragenden Vernetzung der klassischen Orchestermusiker war mit Franz Schmidek rasch ein geeigneter und williger 2. Geiger gefunden.

Auf der Suche nach einem Kontragitarristen erinnerte er sich schließlich an Wolfgang Straka, dem er bereits sein halbes Leben lang sporadisch auf verschiedenen Ebenen begegnet war. Jener willigte nach sekundenlangem Zögern endlich doch ein, diese Rolle zu übernehmen.

Nach intensivster Probenarbeit - die erste Zusammenkunft fand am 8. Februar 2019 statt - und einigen erfolgreichen Auftritten im privaten Rahmen wagten sich die Original Wiener Süßholz-Schrammeln an die große Öffentlichkeit, und legten mit zahlreichen erfolgreichen Konzerten den Grundstein für ihre Weltkarriere, die angesichts ihrer Jugendlichkeit erwartungsgemäß mehr als sieben Jahre andauern wird.

(Nach einem Text von Wolfgang Straka)