DOK

Seit 2011 verbringen wir die Ferien meist auf einem kleinen Grundstück am Donau-Oder-Kanal. Ursprünglich war er als Prestigeprojekt in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur geplant, er sollte er eine Schifffahrtsverbindung von der Donau zur Oder bilden. Die Bauarbeiten wurden großteils in Zwangsarbeit von Kriegsgefangenen durchgeführt, die unter menschenunwürdigen Umständen leben mussten. Ein Mahnmal an der Kreuzung Raffineriestraße/Lobgrundstraße würdigt den Einsatz dieser Männer und Frauen.

1945 brachte das Ende des Projekts. Bis dahin waren lediglich einige kleine, abgeschlossene Becken fertiggestellt. In den 60-er Jahren wurden die Grundstücke an beiden Seiten der Becken III und IV parzelliert und heute stellen die Wasserflächen ein schönes Erholungsgebiet dar.

© Michael Frankenstein → Mail